Restaurant Meteora
Wer in Elze griechisch essen gehen will, hat traditionell die Wahl: entweder „Restaurant Odysseus“ oder „Restaurant Meteora“, im Volksmund auch bekannt als der „kleine Grieche“. Doch warum eigentlich „klein“? Das hat sicher mit der relativ geringen Breite zur Hauptstraße hin zu tun, denn der Gastraum des „Meteora“ ist eigentlich richtig groß.

Groß war auch die Überraschung für die beiden Inhaber Stefania Karakosta und Athanasios Ntellis, als im Frühjahr der Corona-bedingte Lockdown kam. Die Beiden betreiben das „Meteora“ seit Anfang 2020. Da war natürlich eine Schließung von insgesamt 72 Tagen ein echtes Problem. Gut, dass die Betreiber auch Eigentümer des Hauses sind. So war wenigstens in dieser Zeit keine Miete fällig.

Griechisches Restaurant
(05068) 3954
Hauptstr. 8
31008 Elze
Dies und die staatliche Corona-Unterstützung erleichterten es den Betreibern, über die Runden zu kommen. Aber auch jetzt noch ist die Auslastung eher gering. „Die Menschen trauen sich noch nicht wieder so richtig, essen zu gehen.“ vermutet Frau Karakosta im Gespräch.
Doch zurück zum „Meteora“. Hier kann man in einem gemütlichen traditionell griechischen Ambiente sehr gut essen. Die Karte bietet alles das, was man von einem griechischen Restaurant erwartet. Und die Zubereitung der Speisen durch Herrn Ntellis hat uns bei unserem Besuch wirklich überzeugt.

Sie können diese übrigens auch zu Hause genießen, denn das Restaurant bietet auch einen Außer-Haus-Verkauf an. Geöffnet ist ab 17:30 Uhr; Montag und Dienstag sind Ruhetage.
Das „Meteora“ ist eine echte Institution an Elzes Hauptstraße. Es hat vor ca. 40 Jahren erstmals geöffnet und bereichert seitdem die Elzer Gastronomie. Vor Frau Karakosta und Herrn Ntellis haben das Restaurant die Eltern von Frau Karakosta betrieben.
Auf ihre Wünsche an die Elzer Politik angesprochen, erzählt uns Frau Karakosta von den Plänen für eine Außenterrasse. Hierfür soll direkt vor dem Restaurant ein Bereich von zwei Parkplätzen in eine Holzveranda umgewandelt werden. „Leider“, so Frau Karakosta „besteht die Stadtverwaltung bislang darauf, dass diese Anlage nicht dauerhaft aufgebaut bleiben kann. Es wäre toll, wenn die Politiker hier einmal bei der Stadtverwaltung für unsere Idee werben könnten.“ Aus unserer Sicht eine gute Idee. So könnte auch außerhalb des eigentlichen Bereichs der Innenstadtsanierung Elzes Hauptstraße an Attraktivität gewinnen.

