Neues Gesicht im UWE-Vorstand

Zwei weitere Jahre lenkt der bewährte Vorstand die Geschicke der Unabhängigen Wählergruppe Elze (UWE). Während der Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder sowohl Vorsitzende Nicole Röver, als auch Dirk Klößig als Kassenwart und Ina Janke als Schriftführerin. Neu im Boot sind Holger Haupt, der künftig den Stellvertreterposten übernimmt sowie Klaus Janke als Beisitzer.

von links: Ina Janke, Klaus Janke, Nicole Röver, Holger Haupt

Röver berichtete über das Tablequiz, ein neues Format der UWE, bei dem die teilnehmenden Gruppen ihr Wissen rund um Elze, den Landkreis und Kommunalpolitik unter Beweis stellen, aber auch ihr Allgemeinwissen und Fragen zu Sport, Geschichte, Geographie beantworten und am Ende mit Preisen belohnt werden. „Unsere drei Veranstaltungen sind bisher gut angenommen worden, weitere sind in Planung. Wir wollen Elzer und Elzerinnen mit dieser Aktion in lockerer Runde zusammenbringen und auch für Gespräche bereitstehen“, resümierte die Vorsitzende.

Fraktionsvorsitzender Michael Röver berichtete über die Aktivitäten und Themen der Ratsmitglieder. Unter anderem hat die UWE den Abriss der ehemaligen Theodor-W. Adorno- Schule auf den Weg gebracht und sich für eine mögliche Wohnbebauung eingesetzt.

Unabhängige Wählergruppe bereitet sich auf die Kommunalwahl vor

Bis zu Kommunalwahl im September stehen noch einige Entscheidungen an, für die sich die Wählergruppe mit Anträgen stark macht. So soll das Leerstandskataster nach einer langen Durststrecke schlussendlich erstellt und stetig über den Fortschritt berichtet werden. Zudem fordert die UWE die Anstellung eines städtischen Bauingenieurs, um kommunale Bauprojekte effizient und fachlich kompetent begleiten zu können. Auch die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt soll weiter verbessert und Verschmutzungen der Öffentlichkeit mit Bußgeldern belegt werden können. Künftig soll die Verwaltung Informationen besser an Bürger und Bürgerinnen kommunizieren – zum Beispiel via eigenen Social Media-Kanälen – ein Anfang ist bereits mit einem Instagram-Kanal gemacht. Im Rahmen des Sportstättenentwicklungskonzepts hat die UWE einen Antrag zum Ankauf einer Fläche gestellt, um Bewegung in dieses Thema zu bringen.

Auch zukünftig will sich die Wählergruppe in den Ausschüssen und im Rat der Stadt Elzeeinbringen. Für die bevorstehende Kommunalwahl werden in den kommenden Wochen die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt, in loser Reihenfolge wird die UWE in der Stadt sowie in den Ortsteilen mit einer Feierabendbank präsent sein. Ziel ist es, mit den Wählerinnen und Wählern ins Gespräch zu kommen, ihre Anliegen aufzunehmen und in den
politischen Raum zu bringen. „Wir freuen uns, mit allen in den Austausch zu gehen und Ansprechpartner für Probleme und Fragen zu sein. Unser Fokus liegt dabei ausschließlich auf Elze und Umgebung und unterscheidet uns von anderen, die ihr Hauptaugenmerk eher auf die Politik über die Stadtgrenzen hinaus legen“, so Röver.

Gemeint sind damit die UWE und die Unabhängigen des Landkreises, die seit einiger Zeit zwei verschiedene politische Lager in Elze bilden.