Verlegung von Stolpersteinen in Elze
Am vergangen Sonnabend wurden in Elze die ersten Stolpersteine verlegt. Die Verlegung fand mit dem Künstler & Initiator Gunter Demnig statt.
Mit einer Gedenkveranstaltung wurde an das Leben und Schicksal der jüdischen Familie Höxter in Elze erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt.
Nicht der Hass hat gewonnen, sondern die Menschlichkeit Pastor Dr. Edelmann
Rund 80 Elzer Bürgerinnen & Bürger waren dabei, als die Gedenksteine vor dem ehemaligen Wohnhaus in der Bahnhofstraße 63 verlegt wurden.

Familie Höxter musste Elze verlassen, nachdem Berthold aufgrund seiner jüdischen Abstammung seine Arbeit verloren hatte. Die Familie ging zunächst nach Hamburg. Bertold & Annie Höxter wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Das Ehepaar hatte es aber geschaftt, ihre Kinder Gertie & Fritz mit einer Kinderverschickung nach England in Sicherheit zu bringen. Beide Kinder lebten später in Schweden.
Fritz Höxter war mit Wilhelm Strube & Adolf Helmer befreundet. In den 80er Jahren kam es per Brief und Telefon wieder zu einer Kontaktaufnahme, die für den Rest des Lebens hielt.
