UWE geht mit starkem Team und klaren Sachthemen ins Rennen
Die Unabhängige Wählergruppe Elze (UWE) hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Kommunalwahl aufgestellt. Mit einer Mischung aus zwei Frauen und vier Männern schickt die UWE ein Team ins Rennen, das sowohl langjährige kommunalpolitische Erfahrung als auch frische, neue Perspektiven vereint. Joachim Rathmer, Michael Röver, Klaus Janke, Holger Haupt sowie Esther-Pflock-Klatte und Katharina Körbes stehen für die Wählergruppe auf dem Wahlzettel.

Seit 20 Jahren für die Bürger und Bürgerinnen im Rat vertreten
„Wir sind bereits seit 20 Jahren im Stadtrat vertreten und wollen uns auch weiterhin für die Belange der Elzerinnen und Elzer einsetzen.“, betont UWE-Vorsitzende Nicole Röver. „Wir konzentrieren uns zu einhundert Prozent auf Themen, die Elze und seine Ortsteile betreffen. Wir entscheiden dabei nach rein sachpolitischen Kriterien. Es gibt bei uns weder ein Parteibuch noch Fraktionszwang, da wir keinem Kreis-, Landes- oder Bundesverband angehören. Aus diesem Grund wirken Menschen bei uns mit, die aus unterschiedlichen politischen Richtungen kommen, so Röver weiter.
Arbeitsreiche und erfolgreiche Zeit im Elzer Rat
Die UWE blickt auf eine arbeitsreiche und erfolgreiche Zeit im Elzer Rat zurück, in der zahlreiche eigene Anträge umgesetzt wurden. Dazu gehört die Ausstattung der öffentlichen Grundschulen mit Lüftungs- und Filteranlagen sowie die vorangetriebene Digitalisierung der Schulen. Auch beim Klimaschutz zeigte die Wählergemeinschaft konkreten Einsatz: Sie organisierte mehrere Sammelbestellungen für Balkonkraftwerke und lieferte diese teils selbst mit aus. Zu den weiteren Meilensteinen zählen der Abriss der ehemaligen Theodor-W.-Adorno-Schule, der Ausbau des öffentlichen WLANs und die Unterstützung regionaler Lebensmittelangebote wie der Dorfladenbox.
Für die anstehende Wahlperiode hat die UWE ein Programm mit drei Kernbereichen definiert:
1. Innenstadtentwicklung: Die Sanierung der Hauptstraße ist optisch gelungen, wird nach Ansicht der UWE jedoch zu stark von Steinpflaster dominiert. Die Wählergruppe hat daher bereits einen Antrag für mehr Aufenthaltsqualität eingereicht: Geplant sind zusätzliche Sitzgelegenheiten, mehr Schatten, mehr Grün und Spielgeräte für Kinder. Um solche Projekte schneller, besser und kostengünstiger umzusetzen, fordert die UWE die Einstellung eines eigenen Bauingenieurs oder einer Bauingenieurin in der Verwaltung. Zu beiden Themen liegt bereits ein Antrag vor.
2. Wirtschaftsförderung und Leerstandsmanagement: Neben der aktiven Weiterentwicklung der Gewerbegebiete setzt sich die UWE für mehr Unterstützung für die bereits ansässigen Betriebe ein. Ein Unternehmerdialog – idealerweise in enger Zusammenarbeit mit dem Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe (VHHG) Elze – könnte den Austausch stärken. Ein Kernanliegen bleibt zudem das seit Jahren von der UWE angemahnte Leerstandskataster inklusive eines aktiven Leerstandsmanagements, um ungenutzte Geschäfte, Gebäude und Grundstücke wieder mit Leben zu füllen.
3. Soziales, Wohnen und Jugend: Im Bereich Soziales drängt die UWE auf die Verwirklichung des Sportstättenentwicklungskonzeptes. Da das Gesamtkonzept aus Kostengründen derzeit nicht sofort komplett umsetzbar ist, hat die UWE den Ankauf eines ersten Grundstücks beantragt, um den Startschuss zu setzen. zum Thema Wohnen fordert die Wählergruppe die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, beispielsweise auf dem Gelände der ehemaligen Krüger-Adorno-Schule. Zudem sollen junge Erwachsene im Alter von 15 bis 20 Jahren durch neue Begegnungsräume eigene Angebote in der Stadt erhalten.
Mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung
Ein zentrales Anliegen für die zukünftige Ratsarbeit bleibt für die UWE die politische Kultur in Elze. Die Wählergruppe setzt konsequent auf mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz. Konkret wird gefordert , wichtige Entscheidungen wieder verstärkt im öffentlichen Teil der Sitzungen zu debattieren, anstatt sie hinter verschlossenen Türen im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss zu beschließen.