Winterzeit ist Lesezeit
Wenn es draußen früher dunkel wird, dass Wetter nasskalt ist und man es sich zu Hause gemütlich machen will, ist die Zeit für ein gutes Buch gekommen. Neuer Lesestoff muss nicht teuer sein. Ganz kostenlos kann man sich Bücher aus den öffentlichen Bücherschränken holen. Man kann sie mitnehmen und wenn man will auch behalten. Man kann sie aber für andere LeserInnen auch wieder zurückbringen oder eigene Bücher hineinstellen. In Zeiten von Social Media war Lesen nie so wertvoll wie heute!
Wir haben die öffentlichen Bücherschränke in den Ortsteilen besucht und neue und fast neue Bücher einsortiert. 
Nur in Sorsum sind derzeit einige Kinderbücher zu finden. Kinderbücher sind gut nachgefragt und werden immer gebraucht! Wenn Sie also Kinderbücher übrig haben, stellen Sie sie bitte hinein. Gerade für Kinder ist Lesen enorm wichtig.
Die Schränke in Sorsum, Mehle und Sehlde enthalten jede Menge toller Bücher und sehen gepflegt und aufgeräumt aus. Ein großes Lob an die Personen, die sich hier ehrenamtlich engagieren. An alle die Bücher einstellen: Bitte halten Sie Ordnung und stellen Sie nur Bücher ein, die Sie auch selbst wieder ausleihen würden. Bitte kein Konsalik etc. von vor 30 Jahren und kein Antiquariat einstellen. Der Platz in den Schränken ist beschränkt; sie sind gut gefüllt.
Die Bücherschränke wurden auf Antrag und Initiative der UWE angeschafft und wir freuen uns, dass sie so gut von der Bevölkerung angenommen werden.
Die Standorte der öffentlichen Bücherschränke sind:
- Mehle: vor der evangelischen Kirche
- Sehlde: hinter der Kirche
- Sorsum: an der Bushaltestelle Dorfmittelpunkt
Infobrief November 2019
Der ganze Infobrief hier als PDF ![]()
Gedanken zum Volkstrauertag
Nachfolgend die Worte des Elzer Bürgermeisters Rolf Pfeiffer (mit freundlicher Genehmigung) anlässlich der Kranzniederlegung zum heutigen Volkstrauertag. Sie sollten uns alle zum Nachdenken anregen!
Meine sehr verehrten Damen und Herren, am heutigen Volkstrauertag erinnern wir uns an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft. lm Namen der Stadt Elze begrüße ich Sie alle zu der diesjährigen Gedenkstunde. lch danke lhnen, dass Sie sich die Zeit nehmen, dass wir gemeinsam in Elze diesen Tag begehen. lch möchte meinen herzlichen Dank an das Blasorchester Elze richten, die unsere Gedanken musikalisch begleiten und unterstützen.
Der Volkstrauertag ist ein Gedenktag, mit dem viele Menschen in unserer heutigen Gesellschaft nichts mehr anzufangen wissen, weil sie den Sinngehalt dieses Tages nicht kennen. Nicht nur junge Menschen haben mit diesem Tag große Schwierigkeiten. Volkstrauertag, das hat doch irgendetwas mit Krieg, mit Soldaten, mit Schicksalen, mit den Erlebnissen einer anderen Generation, mit Vergangenem, mit Tod und Trauer zu tun; so lauten viele Antworten auf die Frage nach dem Sinn und der Bedeutung des Volkstrauertages.
Stimmen diese Antworten denn nicht ? Haben wir etwa etwas in dieses neue Jahrhundert mitgenommen, was eigentlich Geschichte des vergangenen Jahrhunderts sein sollte? Brauchen wir, nachdem wir zum Glück keinen Krieg in unserem eigenen Land hatten, überhaupt noch einen Volkstrauertag? lst der Volkstrauertag tatsächlich etwas Altmodisches, Verstaubtes und Vergangenes des zwanzigsten Jahrhunderts, dass in unserem Jahrhundert keinen Platz mehr hat ? Das sind sicherlich Fragen die sich viele stellen, die sich nicht näher mit dem Volkstrauertag beschäftigt haben, seine Bedeutung nicht kennen. Bedenkt man aber, dass niemals in der Geschichte der Menschheit so viele Menschen Opfer von Kriegen, brutaler Gewalt und Terroranschlägen geworden sind, wie im vergangenen und diesem Jahrhundert, stellt sich die Frage vielleicht anders. Über 55 Millionen Menschen starben allein im 2. Weltkrieg, mit den heutigen Massenvernichtungswaffen könnten in kürzester Zeit noch mehr Menschen getötet werden.
Die 55.293.500 Toten allein des 2. Weltkrieges sind eine unvorstellbar große Zahl, die unser Vorstellungsvermögen übersteigt. Wie kann man sich diese Zahl veranschaulichen, greifbar machen? Stellen Sie sich vor, jeweils 50 Menschen stehen nebeneinander in einer Reihe, hinter ihnen stehen eng gedrängt wieder 50 Menschen und das setzt sich sofort über 1 Million Mal, da stünde dann eine Totenlegion nach der anderen auf einer Strecke nach über 1.000 km, die von den Alpen bis an die Nordsee reicht. All diese Menschen unterschiedlichster Nationalität hatten Wünsche und Hoffnungen auf eine Zukunft, die aufgrund menschenverachtender Politik brutal zerstört wurden. Millionen von Frauen litten nach dem Tod ihres Mannes Not und mussten ihre Kinder allein erziehen. Millionen Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt und mussten ohne ihn aufwachsen. Millionen Menschen mussten in Bombennächten oder auf der Flucht ihr Leben lassen.
4 Millionen starben an den Kriegsfolgen im KZ oder als Zwangsarbeiter, viele von ihnen haben auf den Kriegsgräbern des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge ihre letzte Ruhestätte gefunden; sie sind Mahnung zum Frieden. Der Volkstrauertag ist notwendig, gibt er doch den Menschen die Möglichkeit innezuhalten, sich wieder einmal die Folgen von Krieg und Gewalt zu vergegenwärtigen, die eigene Haltung zu überdenken und an die Verantwortlichen, die Politiker, manche Partei und jeden einzelnen zu appellieren, andere Wege einer Konfliktlösung zu finden. Der Volkstrauertag unserer Zeit ist kein Heldengedenktag, nämlich nicht Kriegshelden stehen im Mittelpunkt, sondern die Kriegsopfer.
Die Opfer von Gewalt und Terror und das sind neben den Soldaten auch Männer, Frauen und Kinder, Zwangsarbeiter, Verfolgte und Vertriebene und in den Gefangenenlagern und KZ’s verstorbene Menschen. Deshalb gelten die Erinnerungen, das Gedenken und die Trauer an diesem Tag, allen Opfern von Krieg und Gewalt. Der Volkstrauertag gibt uns allen die Gelegenheit, über Vergangenes nachzudenken und öffnet gleichzeitig den Blick für die Gegenwart und Zukunft. Sehen wir den Volkstrauertag als ein wichtiges Erbe an, benutzen wir ihn zum Atem holen, zum Nachdenken über Krieg und Gewalt, über uns und unsere Mitmenschen in Europa und in der Welt und freuen wir uns darüber, dass wir in einem Land ohne Krieg leben, daran müssen wir uns erinnern und die Erinnerung an unsere Jugend weitergeben, nur so können wir aus den Fehlern der Vergangenheit langfristig Iernen und unsere Zukunft in Frieden und Freiheit bewahren.
Bericht zum November-Stammtisch
UWE Ratsmitglieder besichtigen CJD Realschule
Zusammen mit anderen Ratsmitgliedern hat die UWE Ratsfraktion die Räumlichkeiten der neuen CJD Realschule am Heilswannenweg in Elze besichtigt. Bekanntermaßen wurde die alte Elzer Oberschule im letzten Jahr durch Entscheidung der SPD geschlossen.
Seit dem Schuljahr 2019/2020 gibt es wieder eine Realschule in Elze. Das CJD hat die Räumlichkeiten des Anbautraktes übernommen. Die Ratsmitglieder überzeugten sich von der guten Arbeit des CJD und schauten sich die zur Verfügung stehenden Räume an. Diese wurden vom Landkreis z.T. in einem schlechten Zustand übergeben und werden jetzt nach und nach modernisert. Für die jetzige Klasse 5 stehen bereits zahlreiche Räume zur Verfügung.
Bericht zur Mitgliederversammlung 2019
Die Mitgliederversammlung der UWE war auch dieses Jahr gut besucht. Auf der Tagesordnung standen die traditionellen Jahresberichte, Regularien, sowie verschiedene Neuwahlen. Vorsitzender Holger Block führte durch die Versammlung und fasste in seinem Rückblick die Aktivitäten zusammen. Hierzu zählten vor allem die wieder alle 6 Wochen regelmäßig durchgeführten Stammtische und verschiedene Veranstaltungen im UWE Bürgerbüro. Im abgelaufenen Jahr wurde der Kontakt zu den Unabhängigen im Landkreis verstärkt und die Zusammenarbeit soll weiter intensiviert werden. Die UWE möchte sich nicht an der Politik durch Angst beteiligen, sondern setzt auf Hoffnung und Bürgerbeteiligung.
Im Bericht der Ratsfraktion informierte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Röver über die wesentlichen Themen und Vorlagen in den verschiedenen Ausschüssen und Ratssitzungen der letzten 12 Monate.
Röver erklärte, warum die UWE-Fraktion sowohl den Haushalt 2019, als auch den Nachtragshaushalt abgelehnt hat. Bei den großen Bauvorhaben wie Dorfmittelpunkt Wülfingen und Neubau Kindergarten hätten die Unabhängigen mehr Alternativen und umfangreichere Kostenberechnungen zu einem frühen Zeitpunkt erwartet und auch gefordert. Vor allem beim Projekt in Wülfingen seien die Kosten extrem gestiegen. Die anstehende Sanierung der Hauptstraße zwischen Brandstraße und Bahnhofstraße werde begrüßt, es fehle aber die Weiterplanung bis zum nördlichen Kreisel. Insgesamt fehlt der UWE-Fraktion der rote Faden bei den Sanierungsmaßnahmen. Es gäbe weder eine Gesamtzeitplan, noch eine Übersicht, wieviel Geld aus dem Innenstadtsanierungsprogramm bereits ausgegeben sei und wieviel noch zur Verfügung stehe. Die Unabhängigen freuen sich über die zügige Entwicklung des neuen Baugebiets am Hanlah, bezweifeln aber die Prognose des Bürgermeisters, dass die Ampel am Hanlah auch zur Ausfahrt auf die Bundesstraße geöffnet werden wird. Sie befürchten eine schwierige Verkehrssituation in der Goethestraße.
Besonders stolz könne die UWE laut Röver darauf sein sein, dass sowohl die eingeweihte Grillhütte als auch die Skaterbahn am Freibad auf Antrag und Initiative der Unabhängigen entstanden seien. Beide würden sehr gut von der Bevölkerung angenommen.
Im Kassenbericht konnte Finanzbeauftragter Dirk Klößig ein leichtes Plus verbuchen. Auch die Anzahl der Mitglieder habe sich erhöht. Sein Budget für das Folgejahr und sein Vorschlag, die Mitgliedsbeiträge konstant zu halten, wurden einstimmig angenommen. Nachdem die Kassenprüfer eine einwandfreie Buchführung attestiert hatten, wurden Vorstand und Finanzbeauftragter entlastet.
Bei den anschließenden Wahlen wurden Rainer Vollmer und Ariane Brandes als Kassenprüfer wiedergewählt. Barbara Block wurde als neue Schriftführerin und Klaus Janke als Beisitzer gewählt .
Nach dem Ende der formellen Tagesordnungspunkte standen noch verschiedene Themen auf der Agenda. Das Bürgerbüro bleibt zu den gewohnten Zeiten geöffnet, zur Information der Bürger wird ein neuer Bildschirm angeschafft. Lautstark wurde über die Fusionsverhandlungen mit Nordstemmen diskutiert. Die Unabhängigen zeigten sich verwundert, dass sich Nordstemmen anders als vorgesehen, bereits vor der abschließenden Präsentation der ermittelten Zahlen auf eine Einheitsgemeinde festgelegt hat. Von den Mitgliedern wurde eine bessere Information der Bürger zu diesem Thema verlangt. Die anwesenden Fraktionsmitglieder betonten, dass sie dies mehrfach von der Verwaltung gefordert hätten und sie sich auch weiter dafür einsetzen wollen.
Infobrief Oktober 2019
Hier können Sie das gesamte Dokument herunterladen: Infobrief Oktober 2019
So soll das neue Baugebiet Hanlah-Nord-D aussehen
Die Stadt Elze hat im Jahr 1999 den Bebauungsplan Nr. 32, „Hanlah Nord D“ aufgestellt. Mittlerweile ist der westliche Bereich des B-Planes vollständig erschlossen. Es ist jetzt geplant, vom ursprünglichen Erschließungsprinzip abzuweichen und eine Verbindung aus der südlichen Ortslage bereitzustellen, um eine gleichmäßigere Verteilung der Verkehre insgesamt zu ermöglichen und die westlichen Wohngebiete des B-Planes vom zukünftigen Verkehr zu entlasten. Dazu soll eine neue Straßenverbindung in Verlängerung der „Fritz-Rehm-Straße“ über die vormals geplante Gemeinbedarfsfläche geführt werden, die an die Planstraße B 2 anknüpft. Die Fritz-Rehm-Straße war mit einer Gesamtbreite von 10 m bereits dafür ausgelegt worden, entsprechenden Verkehr aufzunehmen.
Wie Elze sein Gesicht verändert und neue Bürger gewinnt – HiAZ Bericht über Elze
Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 05.09.2019. Zur Besseren Lesbarkeit hier als PDF Klick
Auftragsvergabe für die Planung der neuen Hauptstraße
Der Rat der Stadt Elze beschließt, heute den Auftrag für Planungsleistungen zur Sanierung der Hauptstraße im Realisierungsbereich – Teilbereich zwischen der Bahnhofstraße und der Brandstraße – an das Planungsbüro Gornik Denkel Landschaftsarchitektur, Heidelberg, zu vergeben. Hier noch einmal die Planungsbilder des Gewinners des Planungswettbewerbs:
LDZ-Sommergespräch mit der UWE
Wer nicht kommuniziert, verliert
Sommerferien im Bürgerbüro
Wir wünschen schöne Sommerferien!
Unser Bürgerbüro bleibt geschlossen und öffnet für Sie wieder am 10. August 2019. Unter kontakt@uwe-elze.de bleiben wir natürlich erreichbar.























