Grundsteinlegung Mehrzweckhalle Wülfingen

Die Bauarbeiten für das neue Mehrzweckgebäude in Wülfingen sind in vollem Gange. In einem kleinen Festakt wurde ein symbolischer Grundstein mit eingravierter Inschrift „Gebaut 2018“ in das Mauerwerk eingearbeitet.

Für die Nachwelt wurden außerdem eine Zeitkapsel, die historische Dokumente über den Ort, Münzen sowie LDZ-Artikel zum Bau enthält, eingemauert.

Die UWE war dabei, als Bürgermeister Rolf Pfeiffer selbst zur Kelle griff:

Der UWE stinkt es, dass es in Elze stinkt

Die UWE Ratsherren Ulrich Bantelmann und Michael Röver haben sich persönlich zu einer Geruchsprüfung zur Lagerstätte des zur Zeit umstrittenen Düngers des Landwirtes Block-Grupe an der alten B3 begeben.

Die beiden Elzer waren sich einig, dass es auch ohne Ausbringung gewaltig stinkt. Die Aussage, Geruch entstünde nur bei der Ausbringung, sei falsch, meinen beide übereinstimmend. Man könne eigentlich nicht aus dem Auto steigen, so Bantelmann. Selbst auf der neuen B3 und im südlichen Elze sei der Geruch deutlich spürbar.
Die Unabhängigen sehen den Landkreis in der Pflicht, endlich etwas gegen die Geruchsbelästigung, die bei falscher Windrichtung Elze und nicht Gronau trifft, zu tun. „Wir fordern alle betroffenen Elzer auf, mal selbst vorbeizukommen und die Luft zu atmen“. Die Uwe würde dann Erfahrungsberichte sammeln und an den Landkreis weitergeben. Ulrich Bantelmann hat über die Unabhängigen des Landkreises Hildesheim schon mehrere Anfragen an den Landkreis gestellt und diesen zum Handeln aufgefordert.Im Sinne der betroffenen Elzer Bürger und Gewerbetreibenden und auch im Sinne der Stadt Elze muss sich etwas tun, sind sich die beiden einig.
Menschen, die in Elze leben und arbeiten sollten nicht unter einer Geruchsbelästigung leiden, die ihre Ursache in einem anderen Gemeindegebiet hat. Dass ein erfolgreiches und für Elze wichtiges Unternehmen wie die Fa. Freytag überlege, wegen der Geruchsbelästigung den Standort Elze zu verlassen, zeige, wie groß der Handlungsbedarf sei.
Der Landkreis dürfe nicht länger die Augen vor der Problematik verschließen.
Die Unabhängigen in Elze und im Landkreis werden an dem Thema dranbleiben und nicht locker lassen.

KiTas in Elze – Bunte Vielfalt – Eine Vision der UWE

KiTas in Elze –  Bunte Vielfalt   / /  Eine Vision der U W E

Situation:

Die Stadt Elze hat Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen sowohl im Bereich Kindertagesstätten als auch von Kinderkrippen. Dies wurde festgestellt in der „5. Fortschreibung der Konzeption zum Ausbau der Kinderbetreuung in der Stadt Elze“

Die Stadtverwaltung schlägt den Neubau eines Gebäudes für vier KiTa-Gruppen auf dem Gelände der ehemaligen Adolf-Grimme-Schule vor. In diesem Zusammenhang wurde eine Studie durch die GKHI erstellt, die drei mögliche Handlungsansätze gegenüberstellt: Umbau der Adolf-Grimme-Schule, Umbau des Kindergartens in Sorsum, sowie Abriss der Adolf-Grimme-Schule und Neubau eines Kindergartens an gleicher Stelle. Die vorgelegte Studie weist gravierende Mängel auf. So wurden z.B. die Kosten des Erwerbs der Adolf-Grimme-Schule nicht berücksichtigt. Außerdem wurde unpassend ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude für zwei Gruppen mit einem Neubau für 4 Gruppen verglichen.

Am 16. April 2018 soll im Ausschuss für Innere Dienste, Bildung und Soziales die GKHI beauftragt werden, den Neubau eines Vier-Gruppen Kindergartens auf dem Gelände der Adolf-Grimme-Schule in die Wege zu leiten, konkret mit der „…Erstellung eines Entwurfs einschl. Kostenberechnung…“

Die UWE unterstützt grundsätzlich den Ansatz eines Gebäude-Neubaus für KiTas und Krippen in Elze. Voraussetzung dafür ist, dass diese Maßnahme auf einer umfassenderen Gesamtstrategie bzw. -idee für die zukünftige Kinderbetreuung in Elze basiert.

Da die UWE eine solche Strategie nicht erkennen kann, skizziert sie im Folgenden eine Vision der Kinderbetreuung in Elze in der Zukunft.

Vision:

Elze bietet seinen Bürgern Kindertagesstätten und Krippen an unterschiedlichen Standorten innerhalb der Samtgemeinde. Unterschiedliche Träger garantieren mit ihren jeweiligen Konzepten eine Vielfalt von Betreuungsansätzen und Schwerpunkten. Diese Vielfalt sieht die UWE als Standortvorteil der erhalten bleiben und nicht durch einen Großkindergarten abgelöst werden sollte.

Das Angebot orientiert sich am Bedarf. Wer sein Kind in Elze betreuen lassen will, findet dafür i.d.R. auch einen Platz.

Die KiTas und Krippen gewährleisten eine qualitativ gute Betreuung durch ausreichendes und qualifiziertes Personal. Die Betreuungseinrichtungen in Elze sind gut ausgestattet und baulich in gutem Zustand.

Betreuungseinrichtungen gibt es nicht nur in der Kernstadt sondern auch im Ortsteil Sorsum. Die UWE hält es für richtig, diese bestehende Einrichtung zu erhalten.

Eine Monopolisierung ist zu vermeiden. Bei aktuell geschätztem zusätzlichen Bedarf von zwei Kita-Gruppen sowie einer Krippe ist darauf zu achten, dass die Vielfalt der Träger gewahrt bleibt.

Die Stadt hat den Auftrag, auf Basis der kalkulierten künftigen Bedarfe für genügend Betreuungsplätze zu sorgen. Wo diese nicht über Dritte als Träger realisierbar sind, sind kommunale Angebote auszubauen.

Die personelle Ausstattung muss den Erwartungen der Eltern an eine moderne Betreuung entsprechen bei der das Kindswohl im Vordergrund des Handelns steht.

Dort wo Betreuungseinrichtungen kommunale Gebäude nutzen, versetzt bzw. erhält die Stadt Elze diese in guten/-m baulichen Zustand. Dritte als Träger von Einrichtungen werden über entsprechende Vorgaben an dieses Ziel gebunden.

Was sollte nun konkret geschehen?

Der Auftrag an die GKHI zur Vorbereitung eines Gebäudes für vier KiTa-Gruppen sollte erst dann im Rat bzw. Ausschüssen behandelt werden, wenn die Stadt ein umfassendes Zukunftskonzepte zur KiTa- und Krippensituation in Elze vorlegt. Die wesentlichen Zielvorstellungen sollte der Stadtrat beraten und beschließen. Das Zukunftskonzept sollte Bestandteil des in der Entwicklung befindlichen Leitbilds sein bzw. werden.

Bereits im Jahr 2013 hat die Stadt Elze ein Gebäudekonzept vorgelegt, in dem ein erheblicher Sanierungsbedarf in allen Kindergärten in kommunalen Gebäuden quantifiziert worden ist. Eine grundlegende Sanierung hat seit dem an keinem Standort stattgefunden. Die Zahlen von damals sollten aktualisiert und die daraus resultierenden Kosten und Sanierungsmaßnahmen in ein neues Kindergartenkonzept integriert werden.

Sollte die Stadtverwaltung an dem bisherigen Verfahren zum Bau des Gebäudes ohne erkennbare Zielvorstellung festhalten, so sollte sie zumindest vorher die diesem Ansatz zu Grunde liegenden Ziele vorstellen. Dabei sind ganz konkrete Fragestellungen zu beantworten.

  • Wer wird Träger der neuen Einrichtung?
  • Welche bestehenden Einrichtungen sollen dorthin wechseln?
  • Welche Nachnutzungskonzepte gibt es ggfs. für die Räumlichkeiten dieser Gruppen/Einrichtungen?

Die städtische Einrichtung in Sorsum ist zu erhalten und unter Beachtung der denkmalrechtlichen Vorschriften zu sanieren.

Die nächsten Schritte:

  • Verzicht auf Beschluss des Auftrages an die GKHI zur Vorbereitung des Neubaus am 16.4.2018.

Stattdessen:

  • Auftrag an die Stadtverwaltung eine Vision zur Kinderbetreuung in Elze, konkret bzgl. KiTas und Kinderkrippen, zu entwickeln und mit dem Rat abzustimmen. Dies soll in Schritten erfolgen „von grob zu fein„, um auf dieser Basis möglichst schnell erneut das Thema eines Neubaus zu behandeln und zu beschließen. Die UWE regt an, hierbei mit den Methoden des agilen Projekt-Managements unter Beteiligung der Betroffen und Federführung der Stadtverwaltung vorzugehen.
  • Auftrag an die Stadtverwaltung, zumindest vorerst auf eine Schließung der Einrichtung in Sorsum zu verzichten.

Die UWE bietet an, hierbei aktiv mitzuwirken und auch schon bei Vorliegen von verbindlichen(!) Zwischenergebnissen (Vision – Konzept/Strategie – Umsetzungsplanung – Umsetzungsmaßnahmen – Evaluation) konkrete Maßnahmen zu unterstützen.

Eine relativ zeitnahe Vorbereitung eines Neubaus, den die UWE grundsätzlich für richtig hält und unterstützt, wäre damit weiterhin möglich.

Elze, April 2018

Neujahrsempfang: Start der Leitbild-Vision

Bürgermeister Rolf Pfeiffer eröffnete den Neujahrsempfang der Stadt Elze und dankte noch einmal allen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz im letzten Jahr. Die Finanzen in Elze sind solide, Wohn- und Gewerbegebiete wachsen, genauso wie die Bevölkerungszahl. Inzwischen gibt es über 2.000 Arbeitsplätze in Elze. Auch die Geburtenrate liegt über dem Kreisdurchschnitt. Innenstadtsanierung und die Dorferneuerungs-Programme in den Ortsteilen machen Elze zunehmend attraktiver. Es gibt aber noch viel zu tun und es soll nun gemeinsam mit der Bevölkerung eine Vision und ein Plan entwickelt werden, wofür Elze stehen soll und wohin sich unsere Heimatstadt entwickeln soll. Hierzu wird es verschiedene Veranstaltungen geben, zu denen zu gegebener Zeit noch über die Medien eingeladen wird.

Gastredner Heiko Henning von der NSI Consult Beratungs- und Servicegesellschaft mbH hielt einen Vortrag zu Entwicklung einer Gesamtstrategie für Elze. Außerdem lag ein Fragebogen aus, der von möglichst vielen Elzern bis zum 10.02. Februar 2018 ausgefüllt werden soll.

Die Teilnahme an der Befragung ist hier online möglich: http://surveymonkey.de/r/Y88QL86

Schlagzeilen für Elze im Jahr 2018

DIE UMFRAGE IST BEENDET.

Die LDZ bedenkt uns in Ihrer Auswahl der Sätze für 2018. Klasse, damit ist die UWE als einzige Elzer Fraktion genannt 😉 Und ja, wir werden auch dieses Jahr an die Kommunalaufsicht schreiben, wenn wir es für nötig halten und alle anderen Parteien vorbehaltslos einfach nur die Hand heben.

Die Idee halten wir für gut und fragen Sie/Euch nach der Schlagzeile für 2018. Sie muss nicht politisch sein. Die besten Ideen werden wir hier veröffentlichen. Bitte auf „Füge Deine Antwort hinzu“ klicken und eigene Schlagzeile schreiben oder vorhandene Schlagzeile wählen.

Welche Schlagzeile kommt im Elzer Teil der Leine Deister Zeitung 2018 bestimmt?
  • Elze bekommt Drogeriemarkt* 17%, 16 votes
    16 votes 17%
    16 votes - 17% of all votes
  • Argentum hat zu wenig Parkplätze 16%, 15 votes
    15 votes 16%
    15 votes - 16% of all votes
  • Parkplatz am Freibad wird teurer als erwartet 15%, 14 votes
    14 votes 15%
    14 votes - 15% of all votes
  • SPD lobt die Verwaltung* 10%, 9 votes
    9 votes 10%
    9 votes - 10% of all votes
  • Wo ist die Elzer CDU?* 9%, 8 votes
    8 votes 9%
    8 votes - 9% of all votes
  • Weiterhin kann Elze den gesetzlichen Anspruch aller Kinder auf Kindergarten- und Krippenplätze nicht erfüllen!* 7%, 7 votes
    7 votes 7%
    7 votes - 7% of all votes
  • Elze braucht einen BurgerKing um der Generation zu folgen* 7%, 7 votes
    7 votes 7%
    7 votes - 7% of all votes
  • Ist mir egal, ich lese die LDZ nicht! 6%, 6 votes
    6 votes 6%
    6 votes - 6% of all votes
  • SPD Ratsherr Thiesemann lobt die Gronauer Gesamtschule* 5%, 5 votes
    5 votes 5%
    5 votes - 5% of all votes
  • Elzer Jugend feiert die Skateranlage 4%, 4 votes
    4 votes 4%
    4 votes - 4% of all votes
  • Ehemaliges Pleißner Gelände und Bonbonfabrik Hagen wird zum Neubaugebiet erschlossen* 3%, 3 votes
    3 votes 3%
    3 votes - 3% of all votes
Abstimmungen insgesamt: 94
Januar 4, 2018 - Januar 12, 2018
* - von einem Benutzer hinzugefugt
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© Kama

Kommentar zum Kommentar in der HiAZ zu Fusionsverhandlungen

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 01.12.2017

Bereits vor der Sitzung des Ausschusses für Innere Dienste, Bildung und Soziales am 11. November 2017 hat Herr Abu Ajamieh den Elzer Ratsmitgliedern vorgeworfen, die Demokratie aushebeln zu wollen.

Wäre er bei dieser Sitzung dann auch dabei gewesen, hätte er vielleicht bereits Antworten auf die nun nach der Ratssitzung von ihm gestellten Fragen erhalten. Z.B., dass für eine potentielle Fusion Nordstemmen, Gronau oder auch Salzhemmendorf in Frage kommen, wobei bei letztgenannter Kommune die Kreisgrenze zu überwinden wäre. Ein einfacher Blick auf die Landkarte hätte im Übrigen das gleiche Ergebnis gebracht.

Herr Abu Ajamieh hätte außerdem auch im Bericht der Leine-Deister-Zeitung Sitzung vom 11.11.17 nachlesen können, dass UWE-Ratsherr Michael Röver, die Ernsthaftigkeit der Gespräche über eine Fusion deutlich gemacht hat und dass man hierfür eben den mit allen Prozessen vertrauten Amtsinhaber ins Rennen schicken wolle und nicht einen neuen Bürgermeister, der sich zurecht ja erstmal orientieren und einarbeiten müsse.

Weitere Antworten liefert im Übrigen auch der öffentlich einsehbare Originalantrag, in dem es heißt:

„Fraktionsübergreifend vertreten die Mitglieder des Rates der Stadt Elze die Auffassung, dass der Zusammenschluss mit Nachbarkommunen zu Attraktivitätssteigerung der jeweiligen Kommune beitragen könnte. Eine Fusion kann grundsätzlich dazu dienen, strukturellen Problemen entgegenzuwirken und die Zukunftsfähigkeit kleinerer Kommunen in finanzieller, personeller sowie demographischer Hinsicht zu sichern;  dazu gehören auch Erhalt und Ausbau der Infrastruktur.“

In dieser Erklärung wird das Wort „kann“ verwendet. Es soll eben untersucht werden, welche Vorteile eine Fusion bringen könnte: mehr Entscheidungsgewalt gegenüber dem Landkreis, mehr Einfluss aufgrund höherer Einwohnerzahl, Optimierung von gemeinsamen Aufgaben, möglicherweise Kosteneinsparungen etc.  Es kann also am Ende auch dabei herauskommen, dass eine Fusion für nicht richtig erachtet wird. In den in jüngster Zeit stattfgefunden öffentlichen Diskussionen wurde immer wieder betont, dass die Fusionsgespräche in der Sache ernsthaft aber dennoch ergebnisoffen geführt werden sollen.

Wer sich mit der Thematik intensiver beschäftigt, weiß, dass diese nicht neu ist. Bereits zu Beginn der letzten Legislaturperiode vor 5 Jahren gab es ein Treffen aller Ratsmitglieder der Gemeinden Gronau, Elze und Nordstemmen in der Aula der Elzer Astrid-Lindgren-Schule, wo den Anwesenden auch von Vertretern der Landesregierung deutlich gemacht wurde, dass man in Hannover den Zusammenschluss zu größeren Kommunen begrüßt und nicht nur fördert, sondern auch fordert.

Mit dem zugestimmten Antrag ist jetzt der offizielle Startschuss erfolgt und  der Arbeitsauftrag liegt nun beim Bürgermeister und bei der Verwaltung.

Brötchen mit Butter und Politik

In der Halbzeit der Herbstferien haben wir ein „Ferienfrühstück“ veranstaltet. Aufgrund der guten Resonanz wollen wir dies in Kürze wiederholen.

Wahlschein-Info zur Bundestagswahl

Schon einmal vorab der Wahlschein von der Bundestagswahl am 24.09.2017. Diese Kandidaten und Parteien stehen zur Wahl:

KiGA BI stellt Sanierungskonzept vor

Beeindruckend, was die BI da alles auf die Beine stellt. Wir unterstützen den Standort und hoffen, dass die anderen Parteien und Ratsmitglieder in Elze dies auch tun! (auf Artikel klicken zum Vergrößern)

Elzer SPD-Ratsherr Thiesemann beerdigt die KAS

Mit den Stimmen von SPD und CDU  beschloss der Kreistag wie befürchtet auf seiner gestrigen Sitzung die Schließung der Krüger-Adorno-Schule im nächsten Jahr.

Obwohl die Elzer SPD-Fraktion am letzten Freitag noch den offenen Brief aller Elzer Politiker gegen die Schließung unterschrieben und unterstützt hat, hielt ausgerechnet der Elzer Kreistagsabgeordnete und Elzer Ratsherr Wolfgang Thiesemann (SPD) die Trauerrede und besiegelte das Ende der Elzer Oberschule. Schuld sind also die Eltern. Nicht die Versäumnisse des SPD geführten Kreises in den letzten 10 Jahren. Stattdessen Rechtfertigung für den Investitionsstau. Kein Wort zu den unsäglichen Aussagen seines Fraktionsvorsitzenden Bruer, der regelmäßig mit Negativmeldungen zur Anmeldezeit die Eltern beeinflusst hat (letztes Jahr soll dieses eine ganze Klasse gekostet haben) und sich überall noch rühmt, er hätte ja Vorschläge gemacht, die nicht angenommen worden seien.

Ohne Investitionen, einem modernen Erscheinungsbild und einer zeitgemäßen Ausstattung und mit dem Gegenwind der SPD hatte die Krüger-Adorno-Schule eigentlich nie eine Chance. Schon gar nicht gegen die 20 Millionen Schule in Gronau. Der Plan der SPD ist aufgegangen, die CDU war williger Steigbügelhalter.

Ulrich Bantelmann wirbt für den Erhalt der Krüger-Adorno-Schule in Elze

Ulrich Bantelmann (Unabhängige, UWE) hat fast alleine im Kreis für die Oberschule gekämpft.

Die Bundes-SPD wirbt für die Erhaltung kleiner Schulen, in den Kreisen wird das Gegenteil praktiziert. Alles nur Show, so wie die halbherzigen mageren Aussagen der Elzer SPD zur KAS? Herr Bruer hat es vorgemacht. Schuld sind immer die anderen. Zurecht wird die SPD derzeit überall abgewählt. Leider führt solche Politik auch dazu, dass sich die Wähler in großen Teilen mit Grausen von der Politik abwenden und gar nicht mehr wählen gehen.

Was hat der Kreis Hildesheim in den letzten Jahren (Jahrzehnten) überhaupt für Elze getan, außer jedes Jahr die Millionen der Kreisumlage einzufordern? Elze hat beim Kreis Hildesheim keine Lobby, noch nicht einmal bei den eigenen SPD-Politikern.

Es wird Zeit, dass die Elzer Wähler reagieren und dieser verfehlten Politik eine Absage erteilen. Die nächste Gelegenheit gibt es schon im Oktober 2017 bei der Landtagswahl. Dort kann über eine bessere Schulpolitik abgestimmt werden. Die nächste Kommunal- und Kreistagswahl ist noch weit weg. Deswegen hat die SPD die Schließung ja auch jetzt und nicht im letzten Jahr vor der Wahl beschlossen.

Wir werden die Wähler daran erinnern!

 

 

 

UWE unterstützt Antrag der Kreisunabhängigen zur Krüger-Adorno-Schule

Die Fraktion der Unabhängigen Wählergruppe Elze UWE unterstützt diesen Antrag  ausdrücklich.Wir sind der Meinung, dass die Elzer Oberschule eine gute und langfristige Zukunftschance haben kann, wenn sich der Landkreis zu ihr dauerhaft bekennt, das Damoklesschwert der möglichen Schließung entfällt und wenn Gebäude, Einrichtung und Ausstattung durch Investitionen auf einen wettbewerbsfähigen zeitgemäßen Zustand gebracht werden. Dann werden die Eltern aus Elze und Umgebung auch wieder vermehrt ihre Kinder dort einschulen.Die Schule ist eine hervorragende zusätzliche Alternative zu Mammutschulen, in denen viele Kinder einfach nicht richtig aufgehoben sind. Modern ausgestattet könnte sie zu einer Musterschule mit kleinen Klassen werden. Hierfür sind alle Voraussetzungen gegeben.

Wir würden uns freuen, wenn der Antrag möglichst parteiübergreifend Zustimmung findet und ihm auch die Elzer SPD-Kreistagsabgeordneten folgen könnten.